18.08.13
 
Joachim Koch, Dipl.-Kfm.

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Koch 

Professionelle, nichtpflegerische Senioren- und Demenzbetreuung

 

(Buch-)Lehrgang mit Lernzielen, Aufganbenstellungen und Musterlösungen

5. überarbeitete Auflage, Stand: Pflegestärkungsgesetz 2 - 2017


Seniorenbetreuung / Seniorenbegleitung einschließlich Demenzbetreuung in nichtpflegerischen Bereichen?
- Ein zukunftsträchtiger Gedanke!

39,90 EUR


Professioneller Einsatz im nichtpflegerischen Dienstleistungsbereich „Seniorenbetreuung" mit Seniorenberatung
und Seniorenbegleitung


Die Bevölkerungszahlen werden sich in den nächsten Jahren hin zu einer kopflastigen Alters-Pyramide verschieben. Der Anteil
der Bevölkerung „Lebensalter 65 und Ältere“ um 39,5% steigen.
Mit dieser Altersentwicklung und der Erhöhung der Lebensalters-
grenze werden immer mehr Menschen an der Alterskrankheit „Demenz“ leiden. Studien haben ergeben, dass circa ein Viertel der
heutigen Älteren an einer psychischen Krankheit leidet. Funktionelle psychische Erkrankungen und demenzielle Erkrankungen
(in der Bundesrepublik circa 1,2 Millionen) sind dabei etwa gleichstark.


Damit wird ein wachsender gesellschaftlicher Schwerpunkt die Dienstleistung um die Senioren sein. Der Trend wird überwiegend
zur ambulanten Leistung gehen. Ziel wird es dabei sein, solange wie möglich selbstbestimmt in der gewohnten Umgebung zu leben.

Neben der Pflegeleistung werden dann eine verstärkte Hilfe und Betreuung im direkten Lebensbereich, sowie Leistungen als

Schutz vor der Abnahme sozialer Kontakte und zur Verhinderung einer Vereinsamung im kom­mu­nikativen Bereich, aber auch Unterstüt-
zungen der pflegenden Angehörigen erforderlich.
 

Der Notwendigkeit dieser verstärkten Unterstützung trägt der Gesetzgeber mit den „Pflegestärkungsgesetzen 1 und 2“
ab dem Jahr 2015 und – noch einmal verstärkt – ab dem Jahr 2017 – auch finanziell – Rechnung.

Notwendige finanzielle Auslagen müssen von den betroffenen Bedürftigen nicht mehr aus deren privaten Budgets gezahlt werden,
sondern sie erhalten ihre Auslagen von der Pflegekasse im vorgegebenen Rahmen erstattet, wenn die Leistungen von Personen
mit Zulassung
erfolgen!

Diese mengen- und vor allem qualitätsmäßige Erweiterung der erforderlichen Dienstleistungen ist allein mit den vorhandenen Fach-
kräften der von der Gesellschaft getragenen „Sozialdienste“ nicht zu leisten. Ein einseitig erweiterter Einsatz von ehrenamtlich Tätigen
mit sozialem Engagement zur Unterstützung reicht letztlich als einzige Alternative nicht aus.
Eine neue Spezialisierung professioneller Einsatzkräfte ist für diesen Bereich deshalb unbedingt notwendig! Qualifizierte Betreuende
werden entsprechende Aufgaben im Sinne einer Kundenorientierung übernehmen. Das Angebotsprofil wird sich in die Richtung
Beratung zur aktiven Lebens- und Alltagshilfe, Betreuung und Unterstützung im Alltag, Hilfe bei Kommunikationsmöglichkeiten,
Organisation von Unternehmungen, Begleitung etc. erweitern.
Genau an dieser Stelle setzt dieser Lehrgang in Buchform an; er soll helfen, die Personallücke zu schließen.

Durch die Angabe von Lernzielen, Aufgabenstellungen und Musterlösungen zu den einzelnen Kapiteln kann sich die Leserin bzw. der
Leser intensiv mit der Thematik auseinandersetzen. Die Übungen sind in verstärktem Maße auf Transferleistungen abgestellt, das heißt
auf die Übertragung der vorgegebenen Texte oder Beispiele auf die Aufgaben und Situationen der Lernenden (in ihrer Region) in der
Praxis. Es geht um die Vermittlung von Handlungskompetenzen für diesen Dienstleistungsbereich zur Erledigung o.a. Beratungen und
Serviceleistungen.



Die folgenden Schwerpunkte umfasst das Buch:

Betreuungs-Management für Seniorenbetreuungen
Senioren - Altern und Umgang mit Älteren
einschließlich der Einführung in die physiologischen Alterskrankheiten
Persönliche Kompetenzen im interaktiven Bereich
Rechtliche Grundlagen der Betreuung und Beratung
Beratung von Senioren im täglichen Umfeld und bei Tagesabläufen
Begleitung von Senioren
Demenz und individuelle Aktivierung von Demenzerkrankten
Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen
Arbeitsorganisation und Verwaltung




Aufgrund der neuen Gliederung kann sich der Studierende mit seinem Schwerpunkt ausrichten auf:
-  die Seniorenbetreuung,
-  die Seniorenbetreuung als selbstständig Tätige/r,
-  die Senioren- und Demenzbetreuung,
-  die Senioren- und Demenzbetreuung als selbstständig Tätige/r.

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